Vang Vieng – Oh my Buddha

Nach einer wirklich schrecklichen Busfahrt durch die wunderschönen Berge von Luang Prabang nach Vang Vieng – der Busfahrer war ein so schlechter Fahrer, dass wir am liebsten selber gefahren wären, denn er kroch mit 20-30 kmh über die nicht so schlechte Straße und ließ den Motor beinahe immer ausgehen, bevor er mal runterschalten würde – kamen wir in dieser Touristenhölle Vang Vieng an. Hier herrschte für die recht jungen Backpacker das Motto Sex, Drugs and no Rock’n’Roll. Aus den Bars tönte meist furchtbare Elektromusik und meistens kamen wir uns vor wie im Zoo. Asozial angezogene Finnen, die sich Kondome durch die Nase ziehen (wozu?), Tasmanen, die auf Chrystal Meth durch die Bars derilieren, alle laut, besoffen und drauf, mit free shots des lokalen Whiskeys die ganze Nacht. Nun ja, bis halb zwölf eben, wenn alle Bars schließen. Wah! Vom Bungalow-Besitzer bekamen wir gleich eine Einführung, wo wir Drogen konsumieren dürfen und dass das Weed besser sei als das lokale Opium. Und dass insbesondere Franzosen sich gerne erwischen lassen. Lustigerweise hatten wir genau die zwei Franzosen in Luang Prabang kennen gelernt, auf die er sich bezog. 600 Dollar war die Strafe. 

Die meiste Zeit haben wir uns von allem ferngehalten und in unserem Hostel abends rumgehangen. No happy Pizza, no magic mushroom garlic bread oder opium shake für uns. 
wpid-imag1353.jpg

Die Landschaft hingegen um Vang Vieng herum ist wunderschön. Mit dem Motorbike ging es einen Tag durch die Reisfelder und Karstberge zur Blue lagoon, einem Spielplatz für westliche Touristen, wo man auch im Bikini sein durfte. Das ist nämlich etwas, was in Laos nicht gern normalerweise gesehen wird. Deswegen waren wir vorher im Fluss in Klamotten schwimmen. 
wpid-screenshot_2014-10-12-07-12-48.png
This is appropriate!
wpid-imag1326.jpg
wpid-imag1312.jpg
IMAG1319u
Der nächste Tag stand Klettern auf dem Programm und unsere Gruppe stellte sich wirklich sehr gut an. April, Jeremy, Bastien und Adam mussten nämlich gleich auch mal 6+ klettern. 

Am nächsten Tag ließen Olga und ich uns zum tuben überreden, DEM Programmpunkt eines jeden Vang Vieng-Reisenden. Mit Traktorreifen sich den Fluss runtertreiben lassen und sich von Bar zu Bar hangeln. Tatsächlich werden einfach Flaschen an Seilen ins Wasser geworfen, an denen man dann zu der nächsten Bar gezogen wird. Es war wirklich sehr witzig.
wpid-screenshot_2014-10-12-07-12-34.png
wpid-screenshot_2014-10-12-07-12-28.png
Noch ein Wasserfall am nächsten Tag und weiter ging’s in die Hauptstadt. Dort erlebten wir einen sehr witzigen Abend, an dem ich einfach einen schlechten Einkauf gemacht habe. 
wpid-imag1358.jpg
Mein Einkauf: drei Bier für drei Euro.
Jeremys Einkauf: eine Stange Zigaretten, eine Flasche Whisky und Cola für vier Euro.
Am nächsten Tag ging es dann wie im Flug nach Bangkok – 12 Stunden in wirklich bequemen Betten ließen die Zeit schnell vergehen. In Bangkok schafften wir es dann die vermutlich billigste Absteige der ganzen Stadt zu finden. Mit Ameisen, Prostituierten und lauter Musik die ganze Nacht inklusive. 
Nun sind wir in Myanmar und alles ist ganz anders…aber dazu mehr ein anderes Mal. 

Okt 11 2014 Lea Category: Allgemein

2 COMMENTS
  1. hehe von dem “wheat” würde ich auch mal probieren:) wie ist das klettern? gute routen, sichere bolts?

    enjoy!

    10-13-2014, 3:06 pm Reply
    • Haha habe das erst kapiert, als Rene mich drauf aufmerksam gemacht hat.

      10-14-2014, 4:11 pm Reply
standardPostTransition
Perhaps the network unstable, please click refresh page.